Eiszeitlich bedingt, haben sich im Norden und Osten Sachsen-Anhalts großflächige, von Sand dominierte Böden herausgebildet. Mit zunehmendem Sandgehalt sind die Böden humus- und nährstoffarm, sauer und trocken. Sie ermöglichen nur speziell angepassten Pflanzenarten ein Überleben. Die Gesellschaften der bodensauren Sandäcker werden zu den Windhalmgesellschaften zusammengefasst.

 

Pflanzenarten

Auf diesen Ackerböden entwickelt sich unter anderem die „Bauernsenf-Lämmersalat-Gesellschaft“. Charakteristisch für diese Pflanzengesellschaft sind der Lämmersalat, der Bauernsenf oder das Deutsche Filzkraut. In Anpassung an die trockenen Standorte verfügen diese Arten nur über eine geringe Blattmasse als Verdunstungsschutz und bilden eine stärkere Durchwurzelung aus. Die Arten sind sehr empfindlich gegenüber Düngung. Der Lämmersalat ist zudem unverträglich gegenüber Kalkung.

Artporträts seltener Ackerwildkräuter

Bewirtschaftung

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Projekte der Stiftung, in denen Lehmäcker bewirtschaftet werden